Manuela Apitzsch

Manuela Apitzsch

MABYEN Gründerin

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Baby wickeln: Wertvolle Tipps zum richtigen Wickeln

Eine volle Windel ist nicht nur unangenehm für euren Schatz, auch aus gesundheitlichen Gründen sollte sie möglichst zeitnah gewechselt werden. In dem feuchten und warmen Klima können sich Keime, Bakterien und Pilze entwickeln und zu unangenehmen Entzündungen der Haut führen. Am besten, ihr haltet die Babyhaut immer schön sauber, trocken und schützt euren Schatz vor einem wunden Po. Gerade in den ersten Wochen kann eine schmutzige Windel zur Herausforderung werden, daher haben wir hier die besten Tipps fürs richtige Wickeln zusammengetragen. 

Baby wickeln: Wie oft?

Ein Säugling braucht im Durchschnitt sechs bis zehn Mal täglich eine saubere Windel. Bei einem Kleinkind reicht es aus, vier bis sechs Mal am Tag zu wickeln. Doch hier gilt vor allem: Was braucht euer Baby? Nicht alle Babys signalisieren, dass es mal wieder Zeit fürs Wickeln wäre. Ein Geruchstest bringt in jedem Fall Klarheit und die Windel sollte zeitnah gewechselt werden, damit die Haut am Po nicht unnötig gereizt wird.

Der ideale Wickelplatz

Warm, weich und hell sollte der ideale Wickeltisch für das Baby sein. Eine schadstofffreie Wickelunterlage mit erhöhten Seiten gibt Halt. Ausreichend Licht hilft euch, Unregelmäßigkeiten an eurem Baby zu bemerken. Alle Utensilien, wie Windeln, Reinigungstücher oder eine Schale mit warmen Wasser und einem weichen Waschlappen, einen Windeleimer für die alte Windel, eine gute Baby Wundschutz Creme und unsere MABYEN Pflegecreme sowie frische Kleidung sollten immer in unmittelbarer Nähe eures Wickeltisches liegen. Unsere Baby Wundschutz Creme mit Bio-Ringelblumenextrakt, Bio-Aloe Vera, Bio-Sheabutter und Bio-Kokosöl sowie Rizinusöl kann dabei helfen, Rötungen und Reizungen der Haut abklingen zu lassen, während Bio-Sheabutter und Zink eine natürliche Feuchtigkeitsbarriere bilden. Achtet außerdem auf die richtige Windelgröße um Babys Haut wirksam zu schützen.

Baby beim Wickeln sichern und die richtige Wickeltechnik

Der richtige Griff beim Windeln wechseln ist entscheidend: Haltet euer Baby immer mit einer Hand fest, während ihr die andere Hand zum Abwischen, Wickeln oder Eincremen nutzt. Selbst kleinste Säuglinge machen manchmal unvorhergesehene Bewegungen. Indem ihr beide Beinchen sanft nach oben anhebt, könnt ihr die Windel unter dem Po platzieren, was vermutlich die am meisten verbreitete Methode ist. Diese ist zwar praktisch, jedoch für euer Kind unnatürlich. Eine Methode, die dem natürlichen Bewegungsmuster eures Kindes folgt, ist die der Kinästehtik. Besser ist es, euer Kind erst auf die eine Seite zu drehen die Windel zu platzieren und euer Baby wieder zurück zu drehen. So kann euer Baby sogar mithelfen und es wird sich im entsprechenden Alter von alleine drehen. Mehr zur Kinästhetik lest ihr in unserem Beitrag Baby Handling.

Mädchen und Jungs: Die Unterschiede beim Wickeln

Bei Jungen dürfen der Penis, die Falte an der Vorhaut und die Falten am Hodensack gereinigt werden. Achtet darauf, dass die Penisspitze immer nach unten schaut in der Windel. So läuft nichts aus.

Bei Mädchen immer von der Scheide Richtung Po wischen, damit keine Keime aus dem Darm verbreitet werden. Mit einem weichen Tuch könnt ihr die empfindliche Haut rund um die Schamlippen reinigen und vom Smegma befreien. 

Welcher Stuhlgang ist normal?

Das hängt in erster Linie von der Ernährung ab. Wird euer Baby gestillt, ist der Stuhlgang dünnflüssig und kann kleine Bröckchen aufweisen. Mit der Zeit wird er breiig und gelblich – selbst grüner Stuhlgang ist keine Seltenheit. Ab dem Fläschchen oder bei Beikoststart wird er zusehends fester.

Gibt es Warnsignale?

Mehrfach wässriger Stuhlgang in der Windel sollte abgeklärt werden. Fragt bei Zweifeln immer die Ärztin oder den Arzt oder die Hebamme um Rat. Auch sehr dunkler Stuhlgang oder Blut in der Windel vom Baby kann ein Hinweis auf einen Infekt oder eine Erkrankung sein.

Was tut dem Baby jetzt gut?

Frische, warme Luft am Po ist nicht nur sehr gesund, euer Baby wird die neu gewonnene Freiheit ohne Windeln lieben. Gerade die Kleinsten sind jedoch sehr kälteempfindlich. Lasst euer Baby immer nur minutenweise nackig strampeln oder sorgt mit einer Wärmelampe oder Heizung vor.

Was tun, wenn Babys beim Wickeln schreien?

Checkt erst mal das Umfeld: Ist es warm genug im Raum? Ist die Wickelunterlage und der Wickeltisch schön bequem? Ist euer Baby durch zu grelles Licht geblendet? Ein hübsches Mobile über dem Wickeltisch oder eine bunte Babylampe mit Projektionen kann für Ablenkung beim Wickeln sorgen. Auch Wärmelampen können helfen. Schreit euer Schatz weiter, könnt ihr ihn durch Singen und Zureden beruhigen.

Wie ihr auch in Alltagssituationen wie das Wickeln euer Bonding stärken könnt, erfahrt ihr in unserem Beitrag Baby Bonding: Bonding beim Wickeln. Wenn euer Schatz an eurem wunden Po leidet, haben wir im Artikel Das hilft bei einem wunden Baby-Po unsere Tipps zusammengefasst.

Maries Tipp

„Säurehaltige Lebensmittel können den Urin und Stuhl deines Babys sauer und aggressiver für die Haut machen. Achte auf deine Ernährung, wenn du stillst und wenn dein Baby häufig an wundem Po leidet.

Manuela Apitzsch

Manuela Apitzsch

Wir von MABYEN haben zusammen mit Hebammen Produkte für Mamas und Babys entwickelt: parfümfrei, zertifiziert, vegan, größtenteils klimaneutral und basierend auf natürlichen Inhaltsstoffen. So kannst du dich als Mama und Papa auf das Wichtigste im deinem Leben konzentrieren: dein Baby.
MABYEN Gründerin Manuela

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